Startseite » Katalog » hundekuchen

Hundekuchen, Hundeleckerlies, Leckerchen, usw.

Wenn wir die geschichtliche Entwicklung von Hundekuchen auch Hundeleckerlies genannt betrachten werden wir feststellen, dass industriell hergestellte Hundekuchen Inhaltsstoffe enthalten, die zum Teil sehr unappetlich, bis hin zur gesundheitlichen Bedenklichkeit führen. Die ersten Hundekuchen wurden um 1900 in England industriell hergestellt. Die verwendeten Inhaltsstoffe wurden aus Fleischmehl und Zerealien hergestellt. Moderne Hundekuchen enthalten zusätzlich neben tierischen und pflanzlichen Nährstoffen auch Salze und Mineralstoffe im richtigen Mischungsverhältnis.

Qualitativ hochwertige Hundekuchen sollten lange haltbar sein und angenehm frisch riechen, selbstverständlich mit Aromen, die dem Hund gefallen. Die Hundekuchen müssen gut durchgebacken und getrocknet werden um die Haltbarkeit der Hundekuchen zu erhöhen. Die Grundsubstanz, also die Mehlmischung muss aufsaugfähig sein um die Nebenzutaten gleichzeitig aufzunehmen. Nebenzutaten, wie Fleischmehl sollte nicht aus minderwertigen Dörrfleisch bestehen, da hier die Verdaulichkeit beeinträchtigt wird.

Industriell hergestellte Hundekuchen enthalten oft gemahlene Knochensplitter, die als Fleischgehalt deklariert werden. Weitere Zutaten werden oft mit Säuren behandelt, selbst verdorbenes und stinkendes Büchsenfleisch und andere ungenießbare fleischlichen Nebenerzeugnisse können industriell so aufbereitet werden, dass sie einen appetitlichen Eindruck hinterlassen. Die Akzeptanz des Hundes wird durch Zugabe von künstlichen Aromastoffen erhöht. Diese industriell hergestellte Massenware kann natürlich zu einem günstigen Preis angeboten werden. Ob diese Hundekuchen tatsächlich dem gesundheitlichem Wohlbefinden und auch der menschlichen Ethik der Tierernährung entspricht sei dahin gestellt.
Hundekuchen, Trainingsleckerlies, Hundeleckerlies, usw. dienen grundsätzlich zwei Zwecken:

 

  • Hundekuchen, die sehr klein hergestellt sind und ohne viel Kauen und Krümmeln von Hund aufzunehmen sind, werden oft als Trainingsleckerlies bezeichnet und benutzt. Im Kapitel Hundeerziehung werden als Triebmittel und Belohnungssystem, Futterbelohnung und Spielzeugbelohnung erwähnt und auch erläutert. Als Trieb-, bzw. Futterbelohnung eignen sich kleine Hundekuchen besonders, wenn sie mit einem Biss vom Hund aufzunehmen und auch zu fressen sind. Selbstverständlich müssen diese Hundekuchen besonders gut riechen um die Motivation des Tieres zum gewünschten Verhalten zu steigern und zu halten.

  • Der zweite Einsatzzweck von Hundekuchen ist die allgemeine Belohnung, bzw. die Beifütterung, z.B. zur Zahnreinigung. Diese Hundekuchen sind etwas größer und sollen den Hund beim Fressen beschäftigen. Durch die Zugabe bestimmter Inhaltsstoffe können bestimmte Ziele erreicht werden. Kalzium für Junghunde zur Knochenstärke beispielsweise. Auch kann ein Hundekuchen durchaus die Form einer Geburtstagstorte haben, um den Geburtstag des Hundes gesund zu feiern.
Zurück