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Hundeerziehung – Warum lernt Ihr Hund?

Um Ihren Hund dazu zu bringen, dass er lernt oder erwünscht handelt benötigt er einen Antrieb. In der Hundeerziehung spricht man von Motivation, Motivation kann als Beweggrund zum Handeln definiert werden. Die Kunst in der Hundeerziehung besteht darin, den Hund dazu zu bekommen, dass er lernen will. Die Motivation in der Hundeerziehung kann man grundsätzlich über zwei Methoden erreichen, bzw. steigern: Einige Hunde vollbringen für die Aussicht auf ein Hundeleckerlie ihre Kunststücke, andere reagieren auf ihr Lieblingsspielzeug. Bei der motivierung mit Hundeleckerlies ist aber darauf zu achten, dass der Hund nicht zu satt ist.

Die Hundeerziehung basiert auf das Zusammenspiel von Belohnung und Strafe. Der Schwerpunkt in der Hundeerziehung liegt natürlich in der Belohnung, die Aussicht des Hundes auf ein Leckerlie oder seinem Lieblingsspielzeug lässt ihn freudig arbeiten und erwünschtes Verhalten erlernen. Bei unerwünschtem Verhalten ist sicherlich Bestrafung notwendig und bringt den Hund auch wieder dazu erwünscht zu lernen, jedoch sollten Bestrafungen in der Hundeerziehung nur begrenzt und dann sinnvoll eingesetzt werden. Auch sollte der Hundeführer bei der Hundeerziehung seelisch ausgeglichen sein, um adäquat auf seinen Hund zu reagieren. Übertriebene und emotionale Einwirkungen auf den Hund haben zur Folge, das die Hunde ängstlich und eingeschüchtert sein werden.

Wenn es im Grundgehorsam darum geht, dass der Hund aktiv etwas tun soll, ist Zwang eh nicht angemessen, hier soll erwünschtes Verhalten belohnt werden. Wenn das Ziel der Hundeerziehung das Unterlassen bestimmter unerwünschter Handlungen, wie Jagen, Klauen oder Zerstören von Gegenständen ist, kann man als Hundehalter nicht immer auf Strafe verzichten. Die Strafe muß mit der modernen und zeitgemäßen Hundeerziehung in Einklang gebracht werden.