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Arten von Strafen in der Hundeerziehung

Nachdem wir uns mit den Methoden und den Grundsätzen von Bestrafungen in der Hundeerziehung beschäftigt haben, wollen wir uns mit konkreten Strafen, die für die Hundeerziehung geeignet sind, beschäftigen:

Diese Bestrafungen, Sanktionen klingt ein bisschen besser kommen dann zum Einsatz, wenn anonyme Sanktionen nicht angebracht sind.

Strafen in der Hundeerziehung erfordern immer ein persönliches Einschreiten des Hundeführers. Das persönliche Einschreiten sollte selbstverständlich im unmittelbarem Zusammenhang mit dem Fehlverhalten stehen. Ein wichtiger Grundsatz des Einschreitens in der Hundeerziehung ist, dass Sie nur kurz aber energisch einschreiten. Idealerweise ist Ihr Hund in diesem Moment beeindruckt kommt aber nach kurzer Zeit wieder zu Ihnen um sich zu versöhnen und eine friedvolle Atmosphäre zu schaffen.

Verkriecht sich Ihr Hund stundenlang beleidigt oder eingeschüchtert sind Sie in der Hundeerziehung zu hart persönlich eingeschritten. Lässt diese Art der Hundeerziehung Ihren Hund jedoch völlig unbeeindruckt und er führt sein unerwünschtes Fehlverhalten einfach weiter, war Ihr persönliches Einschreiten zu zaghaft.

Bei eigenen Welpen oder Jungehunden können Sie ruhig auch mal handgreiflich werden, wie wir das gleich beschreiben werden. Bei zu betreuenden oder Hunden mit ungewisser Herkunft sollte man darauf verzichten, da diese Hunde das als Angriff werten können und in den Angriff übergehen könnten.

Schubsen als Art der Strafe in der Hundeerziehung

Gerade bei Welpen macht ein energischer Schubser mit der flachen Hand vor den Brustkorb weg vom verbotenen Gegenstand unter Umständen mächtig Eindruck! Dies funktioniert allerdings nur bei Welpen, Junghunde und ältere Hunde könnten diese auch als Aufforderung zu einem groben Spiel auffassen.

Nackengriff / Schnauzengriff in der Hundeerziehung

Um die natürliche Hundeerziehung der Hundemutter zu imitieren sollten Sie Ihren Welpen bei Fehlverhalten am Nacken ein paar Augenblicke herunterdrücken oder von oben die Schnauze zu halten (Schnauzengrifff). Wenn Sie es dabei schaffen noch selbst zu knurren, wird diese Methode der Bestrafung in der Hundeerziehung seine Wirkung nicht verfehlen.

Erhöhte Stimmlage / Anschreien in der Hundeerziehung

Das Anschreien des Hundes als Mittel der Hundeerziehung wirkt nur dann, wenn Sie dem Anschreien und Schimpfen auch Folgen hat. Sinnloses Herumbrüllen ohne Sanktionen in der Hundeerziehung hat auf Ihren Hund keine Wirkung, das merkt er und wird stur und „harthörig“

Körperliches Einwirken in der Hundeerziehung

Bei bestimmten Fehlverhalten Ihres Hundes kann auch das körperliche Einwirken auf den Hund ein probates Mittel zur Hundeerziehung sein. Hierzu packen Sie Ihren Hund mit beiden Händen an jede Seite der Halskrause und fixieren Sie ihn aus nächster Nähe in die Augen. Dabei schimpfen Sie mit tiefer Stimme. Diese Art der Hundeerziehung sollte aber, wenn überhaupt notwendig nur sehr selten vorkommen.

Wichtig:

Schläge sind natürlich keine geeignete Maßnahme zur Hundeerziehung. Wie bereits erläutert, ist das Timing zwischen Fehlverhallten und Bestrafung in der Hundeerziehung enorm wichtig, daher ist gegen einen Klaps auf die Nase in dem Moment, wo Ihr Hund Ihre Wurst vom Teller stehlen will, nichts einzuwenden. Sinnloses Verprügeln oder gar Treten des Hundes als Maßnahme zur Hundeerziehung ist absolut nicht mehr zeitgemäß und moralisch für einen Hundeliebhaber nicht mehr zu vertreten!