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Hundeerziehung – alternative Belohnungsarten der Hundeerziehung

Jedes hartnäckige Verhalten Ihres Hundes wird in irgendeiner Weise belohnt, das klingt unlogisch, vor allem, wenn es um unerwünschtes Verhalten geht. Dazu später mehr, beschäftigen wir uns vorerst mit alternativen Belohnungsformen der Hundeerziehung. Aufmerksamkeit, Spiel mit anderen Hunden, das Ableinen, Streicheleinheiten, ausgiebiges Lob, usw. sind auch wirksame Belohnungsarten der Hundeerziehung. Es muss nicht immer ein Leckerchen sein! Aber auch hier gilt es, nutzen Sie diese Belohnungsarten nur dann, wenn Ihr Hund sich ordentlich benimmt und gewünschtes Verhalten zeigt.

Seltsamerweise kann auch das Beenden eines unangenehmen Zustandes ein Lob darstellen. Hier spricht man von negativer Verstärkung. Die Hundeerziehung findet auch im Alltag statt, Sie wollen beispielsweise Ihren Welpen oder Junghund bürsten. Er mag das aber nicht und wehrt sich dagegen in unterschiedlicher Form. Wenn Sie in diesem Moment aufgeben und aufhören Ihren Willen durchzusetzen, belohnen Sie direkt Ihren Hund, da Sie ja die unerwünschte Handlung einstellen. Ähnlich ist es mit Jaulen und Kratzen an der Tür während Ihrer Abwesenheit. Öffnen Sie genau in diesem Moment die Tür und begrüßen Ihren Hund, fühlt sich Ihr Hund für das Jaulen und Kratzen an der Tür bestätigt. Versteht Ihr Hund dieses Prinzip, wird er es in jeder für sich unbequemen Situation ausnutzen.

Lassen Sie es also niemals zu, dass Ihr Hund eine unangenehme Situation von sich aus beendet, bzw. Sie dazu bringt sie zu beenden.