Startseite » Katalog » hundeernaehrung » welches-hundefutter

Welches Hundefutter (Alleinfutter) soll ich verwenden?

Industriell hergestelltes Hundefutter wird in drei verschiedenen Formen angeboten. Man unterscheidet dieses Hundefutter in Trockenalleinfutter, feuchtes oder halbfeuchtes Alleinfuttermittel.

Trockenalleinfutter

Hundefutter in dieser Darreichungsform findet bei Hundebesitzern im gr ößeren Anklang. Gerade die Futterzubereitung für Halter von mittelgroßen bis großen Hunderassen verwenden dieses Hundefutter. Es lässt sich leicht handhaben und rationieren. Die Akzeptanz des Hundefutters durch die Hunde ist meist positiv. Die teilweise harten Futterbrocken wirken sich vermutlich auf die Zahngesundheit und Kaumuskulatur aus. Trockenalleinfutter werden oftmals in Form von Kroketten und Flockengemischen vertrieben Getreidearten, wie Mais, Weizen, Hafer und Mais bilden die Grundlage dieses Hundefutters. Ergänzt wird diese Grundlage durch tierische Produkte, also Fleisch und tierische Nebenprodukte, Hühnereier, Fischmehl und ein wenig von Molkereiprodukten. Pflanzliches Eiweiß wird aus Sojabohnen, Leinsamen und Sonnenblumen gewonnen. Angereichert wird das Hundefutter zusätzlich mit tierischen oder pflanzlichen Fetten, aber auch ganzen fetthaltigen Samen wie beispielsweise Sojabohnen. Um die Akzeptanz vom Hundefutter zu erhöhen werden die einzelnen Futterbrocken auch schon mal mit einem Fettfilm oder Eiweißlösungen überzogen.

Halbfeuchte Hundefutter (Alleinfutter)

Dieses Hundefutter unterscheidet sich vom Trockenfutter durch einen etwas höheren Wassergehalt. Halbfeuchtes Hundefutter enthält ca. 15 bis 20 % Wasser. Diese Tatsache macht den Einsatz von Konservierungsstoffen im Hundefutter notwendig. Diese Form des Hundefutters wird meist in Kunststoffbeuteln verpackt. Die Inhaltsstoffe sind dem des Trockenalleinfutters ähnlich, jedoch wird aufgrund der verbesserten Verarbeitungs-möglichkeiten mehr Sojaeiweiß eingesetzt. Da die Grundkonsistenz von dieser Art Hundefutter zähförmig ist, werden die Futterbrocken oftmals in unterschiedlich Formen gepresst. Wichtig ist zu beachten, dass der Energiegehalt von halbfeuchten Hundefutter in der Regel um ca. 10 % niedriger ist, wie im Trockenalleinfutter, die Verdaulichkeit ist grundsätzlich höher als beim Trockenalleinfutter. Ein herausragender Vorteil von halbfeuchten Hundefutter ist die hohe Futterakzeptanz des Hundes, aufgrund des Wasser, Zucker- und Fettgehaltes, dies kann sich aber auch wiederum auf die Zahngesundheit negativ auswirken. Im Gegensatz zu den harten Futterbrocken, werden durch die weiche, zähförmige Konsistenz des halbfeuchten Hundefutters die Zähne nicht gefordert. Hier sollte geeignetes Beifutter, wie Kauknochen o.ä. die Ernährung ergänzt werden.

Feuchtalleinfutter

Feuchtalleinfutter oder auch als Dosenfutter bekannt ist bei Hundebesitzern in dieser Form als Hundefutter durchaus beliebt. Neben der Metalldose finden auch Aluschalen Verwendung, seltener ist dieses Hundefutter in Wurstform im Handel.

Durch eine Hitzebehandlung kann man bei diesem Hundefutter von einer langen Haltbarkeit und auch von einer hochreinen hygienischen Qualität ausgehen, ohne aber das die ausreichenden Vitaminmengen verloren gehen. Feuchtalleinfutter besteht zum größten Teil aus Fleisch, aber vor allen Dingen aus tierischen Nebenprodukten. Oftmals wird dieses Hundefutter mit Fleischgeschmacksrichtungen unterschiedlicher Tiere, wie Rind, Lamm, Geflügel, usw.. Gehen Sie bitte nicht davon aus, dass diese Fleischarten einen dominanten Anteil des Futters ausmacht! Selten wird diese Form von Hundefutter durch Molkereiprodukten, Ei oder Fisch angereichert. Als pflanzliche Eiweißlieferanten dienen beispielsweise Sojaprodukten sowie stärkereiche Produkte wie Getreide hinzu. Fette, Öle, Bierhefe und faserhaltige Substanzen runden die Rezeptur des Hundefutters ab.

Die Ausgangsmaterialien werden falls notwendig zerkleinert und durchgemischt. Um Wasser zu binden werden Verdickungs- und Geliermittel verwendet. Hierdurch wird die typische Konsistenz und Form gewährleistet. Aufgrund der Zusammensetzung von diesem Hundefutter überwiegen die Inhaltsangaben von Rohprotein und auch Rohfett, oftmals verfügt dieses Hundefutter über soviel Eiweiß, welches das notwendige Maß übersteigt. Dies kann unter Umständen für bestimmte Hunde nicht gerade gesundheitsfördernd sein. Zuviel Eiweiß belastet u.a die Verdauung. Holen Sie sich fachlichen Rat hierfür ein. Ebenfalls wie beim halbfeuchten Futter sollten Sie Beifutter, wie Kauknochen verwenden , um die Zahngesundheit zu fördern.