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Kennzeichnung von Hundefutter

Die Verpackungsformen für Hundefutter sind in der Regel mit Informationen übersät und dienen oftmals auch marketingtechnisch dem Hundefutter. Der Gesetzgeber unterscheidet zwischen Angaben auf der Verpackung von Hundefutter die gemacht werden müssen und gemacht werden dürfen. Die Pflichtangaben zum Hundefutter müssen deutlich getrennt werden von marketingtechnischem Beiwerk. Die erste Information über das Hundefutter
ist die Bezeichnung des Futtermittel. Handelt es sich um Alleinfutter oder ein Ergänzungs- futter? Der Hersteller des Hundefutters kann ebenfalls deutlich machen für welche Hunde sich das Futter besonders eignet, bspw. Welpen oder ältere Hunde. Pflichtangaben, die auf den Verpackungen von Hundefuttern anzugeben sind:

Alleinfutter / Ergänzungsfutter

  • Feuchtigkeit ( bei über 14 %)
  • Rohasche
  • Rohprotein
  • Rohfett
  • Rohfaser

Mineralfutter

  • Kalzium
  • Phosphor
  • Natrium

Alle Angaben müssen in Prozent angegeben werden und beziehen sich auf eine Menge
von 100 %

Unter Feuchtigkeit, bzw. Feuchte im Hundefutter ist schlicht der Wassergehalt gemeint. Der Käufer kann hier leicht errechnen wie viel Wasser im Hundefutter enthalten ist. Die Pflicht zur Angabe von Feuchtigkeit besteht erst bei einer prozentualen Beimischung von mindestens 14 %.

Rohasche gibt über die mineralischen Bestandteile des Hundefutters, hier gilt es zu beachten, dass hier nicht nur lebensnotwenige Mineralstoffe aufgeführt sind, sondern auch wertlose Inhaltsstoffe, wie z.B. Sand. Sie sollten sich als Käufer von Hundefutter nicht durch die verwendete Bezeichnung Mineralfutter täuschen lassen, ein bestimmter Anteil von Rohasche ist zweifellos lebenswichtig für die ausgewogene Ernährung Ihres Hunde, bei Hundefutter (Alleinfutter) mit einem Anteil von über 10 % Rohasche ist Vorsicht geboten, da Rohasche keine Energie enthält. Rohprotein gibt lediglich Auskunft über den Stickstoff- und damit dem Eiweißgehalt des Futters. Daraus ist die Qualität, Art und Gehalt an Bausteinen nicht zu erkennen.

Unter Rohfett wird die Menge der im Hundefutter enthaltenen Fette aufgeführt. Man geht von einer Mindestmenge von ca. 5 % der Trockensubstanz aus. Rohfett versorgt den Hund mit essentiellen Fettsäuren und absorbiert fettlösliche Vitamine. Fette im Hundefutter werden sehr gut verdaut.

Die Angabe Rohfaser im Hundefutter enthält Angaben über schwer bis unverdauliche Inhaltsstoffe pflanzlicher Herkunft. Die Menge sollte 4 % der Trocken-substanz nicht überschreiten, Ausnahmen gelten hierfür für Hundefutter für verfettete Hunde. Rohfaser reguliert die Darmtätigkeit und ist auch für die Kotkonsistenz verantwortlich.