Startseite » Katalog » Bronchitis beim Hund

Bronchitis beim Hund, Erkrankungen der Atemwege

Wie auch Menschen können Hunde eine Bronchitis entwickeln. Neben einer Erkältung kommen virale und bakterielle Infektionen, Allergien sowie Parasiten und Pilze als Auslöser in Betracht. Die durch die Erkrankung entzündeten Bronchien des Tieres schwellen an, wodurch die typischen Symptome einer Bronchitis entstehen.

Medpets Banner 
468x60

Der Hund wird von lauten Hustenanfällen geplagt, die für ihn wenigstens unangenehm und schlimmstenfalls schmerzhaft sind. Eine Bronchitis wird oft von einer starken, schleimigen und gelegentlich eitrigen Sekretbildung begleitet. Im fortgeschrittenen Verlauf der Krankheit wird der Hund kurzatmig, still und zeigt ein offensichtlich beeinträchtigtes allgemeines Wohlbefinden.

Eine Reihe von Hausmitteln zeigt lindernde Wirkung bei einer leichten Bronchitis, die den Hund nicht ernsthaft behindert. Die Verabreichung von Honig oder geeigneter Hustensäfte und homöopathischer Mittel kann schleimlösend wirken. Zudem sollte der Hund trocken und warmgehalten werden, denn Kälte und Feuchtigkeit verschlimmern die Ausgangssituation und tragen dazu bei, aus einer lästigen Erkrankung ein ernsthaftes Problem entstehen zu lassen.

Stellt sich Fieber ein oder zeigt sich innerhalb von drei Tagen keine wesentliche Verbesserung des gesundheitlichen Zustandes, sollte unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden. Diese Symptome weisen darauf hin, dass es sich nicht einfach um eine Erkältung handelt, sondern eher um eine ernsthafte Infektion, die durch den Einsatz von Antibiotika und anderen ärztlich zu verordnenden Medikamenten bekämpft werden sollte.

Prinzipiell gilt hier gleiches, wie für Menschen, die unter einer Bronchitis leiden. Das ärztliche Engagement hilft, die Gesundheit des Tieres zu wiederherzustellen und schlimmere Probleme zu verhindern.

Eine Bronchitis ist allgemein gut behandelbar. Neben notwendigen Antibiotika oder entzündungshemmenden Medikamenten kommen schleim- und hustenlösende zu Anwendung.

Die Abklärung von Hustenanfällen des Hundes beim Tierarzt ist aus verschiedenen Gründen ratsam. Neben Erkältungen und den schon erwähnten infektiösen, allergenen oder parasitären Krankheitsauslösern ist es möglich, dass organische Ursachen an Herz, Lunge oder Schilddrüse den Husten auslösen.

Zudem gibt es lebensgefährdende Hundekrankheiten, die mit Hustenanfällen einhergehen, insbesondere die gefürchtete Stulpe und den Zwingerhusten. Hat das erkrankte Tier keinen Impfschutz gegen diese Krankheiten, ist ein Tierarztbesuch unbedingt notwendig. Sowohl die Stulpe als auch der Zwingerhusten sind potentiell tödlich für Hunde oder können lebenslange Folgeschäden bewirken.

Ein Tierarztbesuch ist in dieser Situation daher die beste Möglichkeit, den Tod oder die permanente Schädigung des vierbeinigen Freundes zu verhindern.

Zurück